Zu dieser Thematik gibt es zwei englischsprachige Publikationen von Arlene Chapman 2003 (Atlanta, Georgia; Link: pdf 2003 ) bzw. Chapman, Johnson + Garbow 1994 (Denver, Colorado; Link: pdf-datei 1994 ).
PDF-Dateien: Informationen zum Öffnen und Speichern von PDF-Dokumenten finden Sie in unserer Hilfe
Zusammengefasst kommen die Autoren/Autorinnen zu dem Schluss, dass zystennierenkranke Frauen kein höheres Schwangerschaftsrisiko haben als andere gesunde Frauen, vorausgesetzt der Blutdruck und die Nierenfunktion sind normal.
Die Häufigkeit der Schwangerschaften haben keinen oder nur einen minimalen Effekt auf den Verlust der Nierenfunktion.
Hoher Blutdruck kann zu Komplikationen während der Schwangerschaft führen, so zum Ende der Schwangerschaft zur Preeklampsie (so genannte "Schwangerschaftsvergiftung").
Frauen, bei denen die seltene Komplikation einer massiven Leberzystenerkrankung vorliegt, müssen aufgrund der hormonellen Umstellung (Östrogenkonzentration) mit einer Verschlechterung der Lebererkrankung rechnen.
Auswirkung von Hormonen
Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an hormonellen Verhütungsmitteln, die unterschiedliche Hormone in unterschiedlicher Konzentration enthalten. So gibt es Pillen mit Östrogenen und solche ohne. Trotzdem werden alle Präparate meist nur als "Pille" bezeichnet. Nach dem aktuellen Wissenstand, haben Östrogene einen Einfluss auf die Leberzystengrösse. nicht jedoch auf die Nierenzysten.
Weitere Informationen
Weitere Informationen zum Thema Kinderwunsch und Zystennieren im Kindesalter.