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Was ist Stress?

Stress schlägt nicht nur auf den Magen und lässt unser Herz schneller schlagen. Auch die Nieren leiden unter Anspannung und Hektik. Wenn einem etwas "an die Nieren geht", sind damit starke Emotionen verbunden. Und tatsächlich produziert die Niere in Stresssituationen Hormone, die unser Herz schneller schlagen lassen und den Blutdruck in die Höhe treiben.
Stress (engl.: Druck, Anspannung; lat.: stringere: anspannen) bezeichnet zum einen durch spezifische äußere Reize (Stressoren) hervorgerufene psychische und physiologische Reaktionen, die zur Bewältigung besonderer Anforderungen befähigen, und zum anderen die dadurch entstehende körperliche und geistige Belastung.

Stressfaktoren

Beispiele für Stressfakten sind:

  • Zeitmangel und Termindruck,
  • Schlafmangel,
  • Reizüberflutung,
  • Weitere Krankheiten und Schmerzen,
  • Seelische Probleme,
  • unterschwellige Konflikte.

Diese Stressfaktoren führen zu einem erhöhten Adrenalinausstoß des Körpers und damit zu einer Erhöhung des Blutdrucks. Dauerhaft erhöhter Blutdruck wiederum ist ein Progressionsfaktor für das schnellere Voranschreiten der Erkrankung.

Stressbewältigung

Achten Sie auf ein ausgewogenes Leben der Bereiche Arbeit, Sinn, Körper und Seele. Lernen Sie in ihrem Umfeld das Wort „Nein“ zu nutzen.

Nutzen Sie im Bedarfsfall die Möglichkeiten zur Rehabilitation und zur Bewusstseins Änderung bezüglich des Umgangs mit Stress.

Ernst Ferstl, Quelle: »Zwischenrufe« Libri Books on Demand

"Ständig gehetzte Zeitgenossen vermitteln den Eindruck, daß sie ihr Leben unbedingt in Rekordzeit hinter sich bringen wollen."