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Herz und PKD

Zystennieren führen oftmals zu hohem Blutdruck, der ohne Therapie eine Gefäßverkalkung fördert. Dies je schneller, um so mehr noch die Risikofaktoren fettreiche Ernährung mit Übergewicht, Rauchen und Stress hinzukommen. Eine gleichzeitige Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) ist besonders kritisch.
Ist der Zustand der Dialyse erreicht, dann versteifen die Gefäße schneller, was wiederum durch die weniger elastischen Gefäße deren Verkalkung fördert.

Herzklappenfehler

Etwa 25 % der Zystennierenpatienten weisen im Gegensatz zu 2 bis 3 % der übrigen Bevölkerung einen Herzklappenfehler auf, meist der Mitralklappe. Mediziner nennen es Mitralklappeninsuffizienz. Die Klappe, die den linken Vorhof von der linken Herzkammer trennt, schließt nicht mehr vollständig. In schweren Fällen kann die Klappe nicht genügend schließen. Dann fließt Blut in die Vorhöfe oder Herzkammern zurück, was diese mit der Zeit überdehnt und überlastet. Die Folgen sind verminderte Belastbarkeit, Atemnot und Herzschwäche.

PKD-Infoblätter

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