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Ministerpräsidentin Malu Dreyer: Benefiz-Nierentour war erfolgreich

Die 6. Benefiz-Nierentour in der Ortsgemeinde Plein im Landkreis Bernkastel-Wittlich war ein voller Erfolg. Als Schirmherrin der Tour hat Ministerpräsidentin Malu Dreyer heute dem Vorsitzenden des Vereins PKD Familiäre Zystennieren, Uwe Korst, und dem Koordinator eines Präventionsprojektes für chronisch Nierenkranke in Sambia, Professor Martin Zeier, die gesammelten Spenden in Höhe von 4.600 Euro überreicht.

v.l.n.r.: Dieter Burgard (Bürgerbeauftragter von Rheinland-Pfalz, Uwe Korst (Vorsitzender PKD e.V.); Malu Dreyer (Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz), Prof. Dr. Martin Zeier (Nierenklinik Heidelberg/Projekt Sambia)
Bildquelle: Stefan Sämmer / © Staatskanzlei

Ebenso wertvoll wie die erzielte Spendensumme sei die wichtige Aufklärungsarbeit, die rund um die Tour geleistet wurde, so die Ministerpräsidentin. „Ich freue mich, dass die Benefiz-Nierentour dem Verein PKD Familiäre Zystennieren zum 10-jährigen Jubiläum eine Plattform geboten hat, um die Öffentlichkeit über die wichtigen Themen ‚Niere' und ‚Organspende' zu informieren", sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. So waren am Start- und Zielpunkt in Plein unter anderem der Bundesverband Niere und PKD e. V. mit Informationsständen vertreten. Auch ein Nierenfunktionstest wurde vor Ort angeboten.

Rund 250 Bürger und Bürgerinnen waren am 29. Juni 2014 dem Ruf gefolgt, sich für den guten Zweck zu engagieren. „Die Benefiz-Nierentour hat wieder einmal deutlich gemacht, was erreicht werden kann, wenn alle Hand in Hand arbeiten. In diesem Fall lohnte sich die Einsatzbereitschaft jedes und jeder Einzelnen gleich doppelt: Der Erlös kommt sowohl von Nierenerkrankungen Betroffenen in Deutschland als auch von Nierenversagen bedrohten Menschen in Sambia zugute", sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Die Ministerpräsidentin dankte dem Vorsitzenden des Vereins Benefiz-Radler, Edmund Linden, dem FSV Plein 1982 und allen ehrenamtlich Engagierten für die Organisation der Benefiz-Nierentour. „Die Benefiz-Radler haben eine tolle Möglichkeit gefunden, sich für ihre Mitmenschen starkzumachen. Edmund Linden und sein Team ebnen allen Interessierten so den Weg zum eigenen Engagement. Beim Radeln für den guten Zweck hat jeder die Chance, sich unkompliziert für andere einzusetzen und dabei Spaß zu haben. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Benefiz-Nierentour konnten das selbst ‚erfahren'", so Malu Dreyer.

Bildquelle: Stefan Sämmer / © Staatskanzlei

Bei Familiären Zystennieren handelt es sich um eine seltene genetisch bedingte Erkrankung, von der in Deutschland rund 100.000 Menschen betroffen sind und für die es derzeit noch keine Behandlungsmöglichkeiten gibt. „Seit 2004 setzt sich der Verein PKD Familiäre Zystennieren für ein Mehr an Information, Selbsthilfe und Forschung rund um die Erkrankung ein. Vielen Betroffenen und Angehörigen konnten wir seither mit Rat und Tat zur Seite stehen", sagte Uwe Korst.
Das Präventionsprojekt in Sambia hat das Ziel, Betroffene vor dem endgültigen Nierenversagen zu bewahren. „Die Erfolgsrate ist hoch, viele Menschen leben seit Jahren mit einer ‚antiretroviralen Therapie' und sind weitgehend gesund. Neben der medizinischen Betreuung werden diese Menschen auch von Sozialarbeitern begleitet", so Professor Martin Zeier.
Weitere Informationen finden Sie unter www.benefiz-nierentour.de.

 

Bildquelle: Uwe Korst

Spenden für den guten Zweck

Wir danken den Benefiz-Radlern für die Aktion.