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Anspruchsgrundlage

Eine Rehabilitation kann jeder gesetzlich Versicherte bei seiner Krankenkasse oder Rentenversicherung beantragen. Seit April 2007 hat nicht nur jeder gesetzlich Versicherte Anspruch auf eine Reha-/Heilmassnahme, sondern er darf sich auch „seine“ Klinik aussuchen.
Es gilt ohne Ausnahme: Alle Leistungen der medizinischen Reha sind nun Pflichtleistungen der gesetzlichen Krankenkassen, und zwar sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich.

Anschlussheilbehandlung (AHB)

Für frisch transplantierte Patienten, dreiwöchiger Aufenthalt als stationäre Rehabilitation nach der Transplantation.

Heilverfahren (HV)

Zweiwöchiger bis 3-wöchiger Aufenthalt, erstmals möglich ca. 6 Monate nach der Transplantation. Für alle länger transplantierten Patienten kann dieser zweiwöchige Aufenthalt jedes Jahr bei Ihrer Krankenkasse beantragt und entschieden werden. (derzeit nur in Bayern)

Rehabilitation für Lebendspender

Als Anschlussheilverfahren nach Organspende, dreiwöchiger Aufenthalt. Gesetzliche Grundlage ist SGB 5, §27.

Therapiemodule

Für eine Reha-Maßnahme sollte eine geeignete Klinik ausgewählt werden. Diese finden Mitglieder unter:

PKD-Intranet.

Achten Sie darauf, dass Ihnen in der Reha folgende Module angeboten werden:

  • Medizinische Betreuung (durch einen Nephrologen mit Erfahrung mit Zystennieren)
  • Psychologische Leistungen
  • Schulungen
  • Soziale Rehabilitation
  • Physikalische Maßnahmen.

 

 

Rehabilitation bei Zystennieren

Prof. Dr. med. Jürgen Wagner

Rehakliniken für Betroffene mit PKD

Für chronisch Nierenkranke gibt es nur wenige spezialisierte Reha-Kliniken. Mitglieder finden eine Übersicht im

PKD-Intranet

Nierenratgeber