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Spenden für nierenkranke Kinder an der Unkiklink Köln

Im Rahmen der Benefiz-Nierentour 2014 durch die Radsportabteilung der TuS Griesheim wurden Spendengelder zugunsten PKD e.V. gesammelt.

Hier geht es zu den Bildern.

Diese wurden und übergeben.

Spende über 700,-- EUR an Prof. Hoppe

Beim Patientenkolloquium der Uniklinik Bonn am 12.12.2014 zum Thema "Medizin für Kids: Leber- und Nierenerkrankungen schon bei jungen Menschen" konnte Gabriele Fritz von der Regionalgruppe Bonn - Köln Herrn Prof. Hoppe, Leiter der kindernephrologischen Abt. der Uniklinik Bonn, einen symbolischen Scheck über die Spende des PKD e. V. in Höhe von 700 Euro für die neue Kinderdialyse der Uniklinik überreichen.

Herr Prof. Hoppe bedankte sich herzlich und lobte bei seinem Vortrag das Engagement der Selbsthilfegruppen speziell auch bei Nierenerkrankungen von Kindern und Jugendlichen.

Lebererkrankungen bei Kindern

Die Vorträge der zwei Referenten waren sehr interessant. Prof. Ganschow berichtete über Lebererkrankungen bei Kindern, ibs. Schwierigkeiten der Diagnose - häufig würden erhöhte Leberwerte bei Kindern nicht ausreichend abgeklärt und leider die Kinder oft erst spät einem Spezialisten vorgestellt. Somit kommt es zu massiven Auswirkungen von Lebererkrankungen im Kindesalter, die bei früherer Diagnostik gut hätten behandelt werden können. Lebertransplantationen im Kindesalter werden durch Spenden eines Teiles der Leber von einem Elternteil oder durch ein Teil einer postmortalen Leberspende durchgeführt. Es gibt glücklicherweise keine lange Warteliste. Ein Problem ist die Compliance von Kindern/Jugendlichen, die im Kleinkindalter transplantiert wurden und z. B. in der Pubertät ihre Immunsuppresiva nicht regelmäßig nehmen. Es kommt dann irgendwann zu Abstoßungsreaktionen.

Nierenerkrankungen bei Kindern

Herr Prof. Hoppe referierte über spezielle Erkrankungen der Niere schon im Kindesalter - so z. B. die ausgeprägten Zystennieren aber auch die Hyperoxalurie, die häufig die Leber und die Niere angreift. Er berichtete über die Therapiemöglichkeiten in der seit zwei Jahren neu organisierten kindernephrologischen Abt. der Uniklinik Bonn. Für nierenkranke Kinder südlich von Bonn (Rheinland-Pfalz, Saarland bis Luxemburg) möchte Bonn sich als Anlaufstelle anbieten. Wenn die Bauchfelldialyse nicht in Frage kommt, müssen die Kinder an die Hämodialyse und sollten möglichst lange  - auch über das 18. Lebensjahr hinaus - von Kindernephrologen betreut werden. In normalen Dialysestationen hat das Personal nicht soviel Zeit, um auf die kindlichen Bedürfnisse einzugehen. Die dialysepflichtigen Kinder werden dagegen in den Kinderzentren von vielen Personen betreut - Bonn hat seit September diesen Jahres eine Kooperation mit einer privaten Dialysepraxis zur Hämodialyse mit Kindern aufgebaut. Letztendlich ist die beste Option aber die Transplantation. Auch hier ist die Lebendnierenspende von einem Elternteil oder einem anderen engen Verwandten immer die erste Möglichkeit, die angedacht wird. Herr Prof. Hoppe ging auch auf die wichtige Arbeit der Selbsthilfegruppen ein und nannte den PKD namentlich.

Gespendet haben wir auch in den Vorjahren

2013 an die Aktion Kinderwünsche der Deutschen Nierenstiftung

2012 an die Kinderklinik in Gießen

2011 an die Kinderklinik in Heidelberg

2010 an die Kinderkliniken in Mainz und Frankfurt